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Fast alle Übungsziele sind erreicht worden

Feuerwehr hat an der Bückeberg-Klinik fast alles richtig gemacht / Zu wenig Führungskräfte vor Ort

Bad Eilsen. „Im Großen und Ganzen hat alles sehr gut zusammengepasst.“ Ein insgesamt positives Fazit hat Bad Eilsens Ortsbrandmeister Andreas Mohr nach der Feuerwehrübung gezogen, bei der am Dienstag der vergangenen Woche 30 Aktive aller vier Samtgemeindewehren an der Bückeberg-Klinik den Ernstfall geprobt haben.

Mohr war Leiter dieser Übung, hat wesentliche Teile des Ablaufs ausgearbeitet. Ihm zur Seite stand am vergangenen Dienstag Samtgemeinde-Brandmeister Hartmut Krause. Die Übung wurde zudem beobachtet von Rainer Kuhlmann, Abschnittsleiter Süd der Kreisfeuerwehr, von Klinikleiter Ralf Schönwald und von Wilfried Tessmer, dem Inhaber der Bückeberg-Klinik.

19.08 Uhr: Die Übung beginnt - ein Mitarbeiter der Bückeberg-Klinik löst den hausinternen Alarm aus. Weil die Klinik nicht direkt mit der Alarmzentrale der Rettungsleitstelle vernetzt ist, muss der Mitarbeiter auch dort anrufen, damit die Alarmkette in Gang gesetzt werden kann.

19.13 Uhr: Nach dem Anruf aus Bad Eilsen löst die Rettungsleitstelle den Alarm aus. Dieser wird per Funk zu den digitalen Meldeempfängern übertragen, die jeder Feuerwehrmann bei sich trägt.

19.15 Uhr: Der hausinterne Alarm wird wieder abgeschaltet. Von den Balkonen auf der Westseite des Klinikhochhauses verfolgen die - kurz vorher über die Übung informierten - Patienten das Geschehen und harren der Dinge, die da kommen mögen.

19.17 Uhr: In Luhden heult die dortige Feuerwehrsirene auf. Auch die ersten Martinshörner sind zu hören - die Einsatzkräfte sind also auf dem Weg.

19.21 Uhr: Als erstes Fahrzeug trifft ein Fahrzeug der Feuerwehr Buchholz am „Unglücksort“ ein; nur Sekunden später ist auch die Feuerwehr Bad Eilsen vor Ort. Ein Besatzungsmitglied erkundet die Brandlage. An der Rezeption erfährt dieser Brandschützer, dass sich der Brandherd auf der Rückseite des Gebäudes im Therapiebereich befindet.

19.24 Uhr: Jetzt trifft auch das letzte an dieser Übung beteiligte Feuerwehrfahrzeug an der Wiesenstraße ein.

19.28 Uhr: Zwei Feuerwehrleute finden im Ruheraum des Therapiebereichs drei leblose Personen. Sie ergreifen eine von ihnen und bringen sie aus dem Gebäude - die erste vermisste Person ist gerettet.

19.31 Uhr: Eine zweite Person wird ins Freie gebracht.

19.34 Uhr: Am Therapiebereich ist jetzt die Versorgung mit Löschwasser über eine hausinterne Steigleitung gewährleistet.

19.36 Uhr: Eine dritte Person wird geborgen.

19.38 Uhr: Aus einem Hydranten vor der Klinik fließt jetzt Löschwasser Richtung Brandherd.

19.45 Uhr: Die Leitung, die aus der Aue Löschwasser zum Unglücksort zur Verfügung stellen soll, liefert jetzt vollen Druck.

19.55 Uhr: Das Löschwasser wird abgestellt. Drei Menschen sind geborgen worden und warten auf einem eigens für die „Opfer“ einrichteten Sammelplatz auf ihren Abtransport. Trotz intensiver Suche werden keine weiteren Personen mehr gefunden. Damit ist die Übung 47 Minuten nach ihrem Beginn beendet.

30 Aktive der Freiwilligen Feuerwehren Ahnsen, Bad Eilsen, Buchholz und Luhden haben sich mit acht Lösch- und Einsatzfahrzeugen an der Übung beteiligt. Die vorab festgelegten Übungsziele „Optimieren der Atemschutzüberwachung“, „Überprüfen der Wasserversorgung“, „Objektkunde“ sowie „Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren“ sind, wie Mohr sagt, „fast alle in vollem Umfang erreicht“ worden.

„Ich war schon erstaunt, dass unsere Leute so schnell vor Ort waren: Nach elf Minuten waren alle vier Feuerwehren da.“ Vom Eintreffen des ersten Rettungsfahrzeugs bis zum Retten der ersten Person vergehen nur sieben Minuten. Für Mohr ist das angesichts des großen und unübersichtlichen Gebäudes „ein sehr guter Wert“.

Sehr gut funktioniert habe auch das Bereitstellen von Löschwasser für die Einsatzkräfte. Von einem Hydranten vor der Klinik sei über eine Schlauchleitung sehr schnell Löschwasser zum rückwärtigen Gebäudebereich gebracht worden. Außerdem sei von der hinter der Kindertagesstätte Emmaus gelegenen Entnahmestelle an der Aue in sehr kurzer Zeit eine Druckleitung bis zur Bückeberg-Klinik gelegt worden.

Den Wermuttropfen im sonst hervorragenden Ergebnis hat Mohr beim Übungsziel „Optimieren der Atemschutzüberwachung“ ausgemacht: Nach dem Retten der beiden ersten Personen sei es etwas aus dem Blick geraten, nach weiteren Personen zu suchen. Mit der Dauer von fünf Minuten, die zwischen dem Retten der zweiten und dritten Person verstrichen sind, ist Mohr nicht zufrieden. „Ein Führungsproblem, ausgelöst durch zu wenige Führungskräfte“ macht er als Ursache aus. Er selbst und Krause nahmen als Leiter nicht an der Übung teil - jemand hätte in die Bresche springen müssen.

entnommen aus: http://www.landes-zeitung.de/portal/lokales/lz-heute/eilsen_Fast-alle-Uebungsziele-sind-erreicht-worden-_arid,444975.html

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